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Ein erfolgreicher Einstieg in das Berufsleben ist entscheidend

Ein erfolgreicher Einstieg in das Berufsleben ist entscheidend

30.09.2013 - Jugendliche mit besonderem Förderbedarf werden in der Volksschule seit einigen Jahren immer häufiger integrativ gefördert. Für den Einstieg in die Arbeitswelt sind sie dadurch vermehrt gefordert, den passenden Berufsbildungsweg zu finden.
Die Berufspraktische Ausbildung (früher IV-Anlehre) ist eine bis anhin wenig bekannte Möglichkeit, wenn eine der üblichen Berufsausbildungen nicht oder nicht direkt möglich ist.

Im August haben 25 Jugendliche mit Handicap eine Berufspraktische Ausbildung begonnen. Für Lernende in einer geschützten Werkstätte dauert die Berufspraktische Ausbildung ein Jahr. Die Ausbildung kann um ein weiteres Jahr verlängert werden, wenn die Vermittelbarkeit in die freie Wirtschaft besteht und im zweiten Ausbildungsjahr ein Praktikum von mindestens drei Monaten in der Privatwirtschaft absolviert werden kann. Für Lernende in der freien Wirtschaft dauert die Berufspraktische Ausbildung zwei Jahre. Aktuell sind es im Kanton Graubünden 9 Lernende, welche im August ein zweites Lehrjahr in Angriff genommen haben.

Berufsschule Praktische Ausbildung im Giuvaulta
Ein Tag pro Woche besuchen die Lernenden die Berufsschule. Diese befindet sich in den Räumlichkeiten des Zentrums für Sonderpädagogik Giuvaulta in Rothenbrunnen.
Die Berufsschule ist auf die besonderen Lernbedürfnisse der Jugendlichen ausgerichtet. Es werden drei Unterrichtsniveaus angeboten. Berufspraktische Lernfelder wie Arbeitstechnik, Arbeitsorganisation, Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen, Kommunikation usw. stehen im ersten Schuljahr im Vordergrund. Der individualisierte berufskundliche Unterricht im zweiten Schuljahr fördert und vertieft die Kompetenzen in den entsprechenden Berufsfeldern.

Einstieg ins Berufsleben
Ein erfolgreicher Einstieg in das Berufsleben ist von entscheidender Bedeutung für die spätere berufliche Tätigkeit. Menschen mit beeinträchtigten Lernfähigkeiten sind auf Arbeitsplätze mit angepassten Tätigkeiten angewiesen. Häufig werden diese Arbeiten jedoch wegrationalisiert, automatisiert oder ins Ausland verlagert. Dadurch sind die Chancen eines Berufseinstiegs in die freie Wirtschaft für Menschen mit besonderen Lernbedürfnissen stark begrenzt.
Doch es gibt Nischen, in denen diese Jugendlichen ihre beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Kompetenzen einbringen und entfalten können, auch im Kanton Graubünden. Damit aber der Einstieg glückt, braucht es vorab eine realistische Eignungsabklärung, welche die richtige Ausbildungsstufe bestimmt und bedarfsorientierte Begleitmassnahmen festlegt.

Eignungsabklärung in der Oberstufe
Die Heilpädagogin, der Heilpädagoge, der den Schüler im Schulunterricht unterstützt, sollte spätestens im 8. Schuljahr eine Anmeldung bei der Invalidenversicherung IV empfehlen. Dies ermöglicht später bei Bedarf Unterstützung für den beruflichen Einstieg durch die IV. Gemeinsam mit Eltern, der Heilpädagogin und der IV-Berufsberatung wird ein Ausbildungsplatz gesucht.


Autor/Autorin: Diego Farrér
Newseintrag von: Giuvaulta


Letzte Aktualisierung: 30.09.2013

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